Zusammenfassung des zweiten Briefes:

Vorwort

Die Christen glauben an einen Gott

Der gerade Weg (Zeugnis eines ehemaligen Moslems)

Vers des Zweiten Briefes

 

Liebe Freunde!

Das ist unser zweiter Brief  an Dich. Wir hoffen, er wird ein Segen für dich sein.
Im ersten Brief haben wir erfahren, dass der Koran die Unfehlbarkeit der Bibel (das Wort Gottes) bezeugt. Wir haben auch einen Einblick in die hohe Stellung Jesu im Koran erhalten. Heute möchte wir das Thema „Einzigartigkeit Gottes und die Sohnschaft Jesu“ behandeln. Es wird behauptet, dass wir Christen an drei Götter glauben. Der nächste Koranvers widerlegt diese Behauptung:
„Und streitet mit den Leuten der Schrift nie anders als auf eine möglichst gute Art - mit Ausnahme derer von ihnen, die Frevler sind! Und sagt: 'Wir glauben an das, was (als Offenbarung) zu uns, und was zu euch herabgesandt worden ist. Unser und euer Gott ist einer. Ihm sind wir ergeben (muslim).“ (die Spinne: 46)
Dieser Vers bezeugt, daß die Leute der Schrift (Juden und Christen) an den einzigen Gott glauben, an den die Moslems auch glauben. Woher kommt es, daß manche Verse etwas anderes behaupten? Hier wird z.B. gesagt:
Ungläubig sind diejenigen, die sagen: 'Gott ist einer von dreien.' Es gibt keinen Gott außer einem einzigen Gott. (Der Tisch: 73).
Und (dann), wenn Gott sagt: 'Jesus Sohn der Maria! Hast du (etwa) zu den Leuten gesagt: "Nehmt euch außer Gott mich und meine Mutter zu Göttern? (Der Tisch: 116)
(Er ist) der Schöpfer von Himmel und Erde. Wie soll er zu Kindern kommen, wo er doch keine Gefährtin hatte (die sie ihm hätte zur Welt bringen können). (Das Vieh: 101).
Diese Verse mißbilligen die Behauptung, dass es drei Götter gäbe. Sie widerlegen ausserdem, dass Jesus gefordert hätte, ihn mit seiner Mutter anzubeten. Es wird weiterhin gesagt, dass Gott keine Gefährtin hat.

Die Christen glauben nicht an drei Götter, sondern nur an einen einzigen Gott. Jesus hat nicht gesagt, dass wir ihn mit seiner Mutter anbeten sollen. Es steht auch nirgendwo in der Bibel, daß Gott eine Gefährtin hätte. Folgende Bibelverse bezeugen diese Tatsachen: „Jesus antwortete ihm: Das erste ist: «Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!» (Markus 12: 29-30).
Denn Gott ist einer. Er wird die Beschneidung aus Glauben und das Unbeschnittensein durch den Glauben rechtfertigen. (Römer 3: 30)
Du glaubst, daß nur einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern. (Jakobus 2: 19)
Wenn wir an die Dreieinigkeit glauben, heißt das nicht, dass wir an drei Götter glauben. Die Sohnschaft Christi ist nicht durch eine fleischliche Beziehung entstanden, sondern es ist eine geistliche Sohnschaft.
Der nächste Koranvers erklärt die Dreieinigkeit:
Christus Jesus, der Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Gottes und sein Wort (kalima), das er der Maria entboten hat, und Geist von ihm. (Die Frauen: 171).
Hier wurden Gott und sein Wort und sein Geist erwähnt. Niemand kann hier behaupten, die Moslems glauben an drei Götter. Sie glauben an einen Gott und sein Wort und seinen Geist. Als Christen glauben auch wir an den Vater und sein Wort Jesus und den Heiligen Geist.
Der nächste Koranvers bekräftigt die Aussage, dass die Leute der Schrift (Juden und Christen) an den einzigen wahren Gott glauben:
Unter den Leuten der Schrift gibt es (auch) eine Gemeinschaft, die (andächtig im Gebet) steht, (Leute) die zu (gewissen) Zeiten der Nacht die Verse Gottes verlesen und sich dabei niederwerfen. Sie glauben an Gott und den jüngsten Tag, gebieten, was recht ist, verbieten, was verwerflich ist, und wetteifern (im Streben) nach den guten Dingen. Die gehören zu den Rechtschaffenen (as-salihina). (Die Sippe 'Imrans: 113-114).
Es ist unmöglich für den sterblichen Menschen, den unbegrenzten Gott zu erforschen, wie es in der Bibel steht: „Kannst du die Tiefen Gottes erreichen oder die Vollkommenheit des Allmächtigen ergründen? Himmelhoch - was kannst du tun? - tiefer als der Scheol - was kannst du erkennen?“ (Hiob 11: 7-8)
„O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?“ (Römer 11: 33-34)
Man braucht viel mehr die Offenbarung Gottes, wie Jesus es gesagt hat: “Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart hast.“ (Matthäus 11: 25) Mit den Kindern (Unmündigen) wird hier die einfachen Menschen gemeint, die an Gott einfach glauben, nicht die ihn mit dem Kopf erforschen wollen.

Zusammenfassung der kurzen Geschichte: Der Gerade Weg.

Die Geschichte handelt von einem Moslem aus dem Irak. Sein Name ist Khaled und er gehört zu den Nachkommen von „Ali Ibn Abi Taleb“, dem Enkel Mohammeds. Als Kind war er sehr beeindruckt von seinem Großvater und dessen Frömmigkeit und erfüllte die religiösen Pflichten. Er lernte von seinen Verwandten, die Mullahs waren, den Koran, das Gesetz (Sunnah), Fiqh und Askese. Er war mit manchen Praktiken nicht ganz einverstanden. In der Bibliothek der Moschee fand er viele Bücher, die ihm auf dem Weg zu Gott halfen. Er diskutierte mit den Anhängern der anderen islamischen Gruppierungen und versuchte, die Christen zum Islam zu bekehren. Da er keine Ahnung vom Christentum hatte, studierte er jedes Buch, das gegen das Christentum geschrieben war. Er bekam eine Bibel und las sie und machte sich über sie lustig. Mit ein paar Namenschristen fing er zu diskutieren an. Die waren daraufhin sehr verwirrt und beunruhigten ihre Familien. Die Familien befragten den Priester, der vorschlug, mit Khaled vor den anderen Jungs zu diskutieren. Der Priester versuchte vieles zu erklären und Khaleds Fragen zu beantworten. Schließlich fragte ihn der Priester, ob er sicher sei, nach dem Tod in den Himmel zu kommen. Da Khaled nicht sicher antwortete, sagte ihm der Priester, dass die wahren Christen sicher sind, weil Jesus es ihnen versprochen hat. Nach dieser Diskussion war Khaled sehr müde und verwirrt. Er las weiter im Koran und in der Bibel und fing an, zu begreifen, dass Jesus leiden und sterben mußte, wie es in den Prophetien des Alten Testamentes bezeugt wird. Er las auch, dass der Messias ein starker Gott ist, wie in Jesaia 9:5 geschrieben steht: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.“
Eines Nachts sah er eine Vision im Traum. Ein Mann mit Bart fragte ihn, warum er seine Schafe verfolgte. Er antwortete: „Ich verfolge sie nicht, sondern versuche sie auf den geraden Weg zu bringen.“ Der Mann im Traum sagte ihm: „Woher weißt du, dass du auf dem geraden Weg bist? Ich bin der gerade Weg“.
Jesus erschien ihm ein zweites mal in einem Traum und sagte: „Laufe weg von zu Hause und von deinem Land.“ Khaled erzählt: Ich reiste in ein arabisches Land und dort erfuhr ich von der Ermordung meines Vaters durch den Geheimdienst. Als ich darüber nachdachte, was Jesus für mich tat war ich überwältigt und fragte Gott: „Warum hast du das getan?“ Die Antwort kam von Innen und lautete: „Ich liebe dich und möchte dich für mich haben, kommst du?“ Ich spürte tiefen Frieden und große Freude, die ich nie vergessen werde. Ich wurde dann von einer islamischen Gruppe verfolgt und reiste in ein anderes Land, wo ich in Frieden leben kann.

Jesus sagt:

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

(Matt. 11: 28-30)

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